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Jagd und Wildbrethygiene
Der Jäger ist ein bedeutender Nutzer von Wildtier und dessen Lebensraum. Die Hege der Wildtiere, deren waidgerechte Erlegung und der Umgang mit dem Wildbret stehen im Mittelpunkt dieser Kategorie.

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Der „Arzneimittelskandal“, die BSEKrise sowie einige weitere Schlagzeilen um Lebensmittel tierischer Herkunft haben in den letzten Jahren die Konsumenten verunsichert. Der Einsatz von Arzneimitteln bei freilebenden Wildtieren ist seit rund einem Jahr verboten. Einen teils historischen Überblick zum Einsatz von Arzneimitteln bei freilebenden Wildtieren sowie auch Diskussionen zum Arzneimitteleinsatz bei Schalenwild in Gattern (Jagd- und Wintergatter, Zuchtwildgatter) liefert folgender Beitrag.
Gut organisierte Bewegungs- und insbesondere Stöberjagden können bei geänderten waldbaulichen Voraussetzungen (z.B. zunehmende Naturverjüngung) in der Abschusserfüllung und dem dafür notwendigen Aufwand sowie der damit zusammenhängenden Wildbeunruhigung zur Ergänzung der traditionellen Ansitz- und Pirschjagd wertvoll sein. Vor allem für die Abschusserfüllung bei Kahlwild und beim weiblichen Rehwild ist davon auszugehen, dass diese Jagdformen noch zunehmen werden.Vorliegendes Projekt zeigt einerseits wildfleischhygienische Risiken auf, die im Zusammenhang mit Stöberjagden auftreten können, und belegt andererseits, dass bei fachkundigem Aufbrechen unter hygienischen Bedingungen und möglichst rascher Kühlung der bei Stöberjagden erlegten Stücke Wildbret hoher Qualität gewonnen werden kann.
Wildtiere des Alpenraumes werden in den letzten Jahrzehnten mit sich wandelnden und neuen Lebensraumfaktoren, zunehmenden Stressoren sowie Krankheitserregern und Infektionsrisiken konfrontiert. Neben der ganzjährigen Mehrfachnutzung alpiner Lebensräume, dem Ansteigen der Waldgrenze oder  Schwindenden optimalen Überwinterungsgebieten verursachen höhere Durchschnittstemperaturen oder Hitzeperioden auch eine Verminderung der Äsungsqualität (wie frühe „Verholzung“ der Pflanzen). Diese gehaltsärmere und schlechter verdauliche Äsung führt zumindest bei Jungtieren, die sowohl noch wachsen müssen als auch Fettreserven für den Winter anlegen sollten, zu einem schlechteren Ernährungszustand im Herbst und damit zu höheren Fallwildverlusten im Winter.
Die Jägerschaft wirbt seit Jahren erfolgreich für das .beste Produkt des Jägers. und trug dazu bei, dass Wildbret in heimischen Küchen sowie auch in der Presse vermehrt Berücksichtigung findet. Zweifellos gelang durch die Umsetzung der Wildfleischverordnung ein großer Beitrag zur Qualitätssicherung von Wildbret. So manchem Beteiligten erscheinen die gesetzlichen Forderungen überzogen, obwohl bei der Besichtigung von Wild in Sammelstellen nach wie vor Schwachstellen und Ausbildungsdefizite der Jäger im Umgang mit dem erlegten Wild vorzufinden sind. Um den begonnenen Weg der Qualitäts- und Imagesteigerung von Wildbret weiterzuschreiten und Wildbret für den Handel, die Direktvermarktung oder den Eigenverbrauch in entsprechender Güte zu gewinnen, sind vom Jäger, vom Betreiber der Sammelstelle, im Zerlegebetrieb sowie auch im Haushalt bzw. in der Gastronomie wichtige fleischhygienische Grundsätze zu berücksichtigen. Besonders für die Direktvermarktung ist zu bedenken, dass der Jäger als Inverkehrbringer von Lebensmitteln auch dem Lebensmittelgesetz sowie der Produkthaftung unterliegt.

Die Jägerschaft wirbt seit Jahren erfolgreich für das „beste Produkt des Jägers“ und trug dazu bei, dass Wildbret in heimischen Küchen sowie auch in der Presse vermehrt Berücksichtigung findet. Zweifellos gelang durch die Umsetzung der Wildfleischverordnung ein großer Beitrag zur Qualitätssicherung von Wildbret. So anchem Beteiligten erscheinen die gesetzlichen Forderungen überzogen, obwohl bei der Besichtigung von Wild in Sammelstellen nach wie vor Schwachstellen und Ausbildungsdefizite der Jäger im Umgang it dem erlegten Wild vorzufinden sind. Um den begonnenen Weg der Qualitäts- und Imagesteigerung von Wildbret weiterzuschreiten und Wildbret für den Handel, die Direktvermarktung oder den Eigenverbrauch in entsprechender Güte zu gewinnen, sind vom Jäger, vom Betreiber der Sammelstelle, im Zerlegebetrieb sowie uch im Haushalt bzw. in der Gastronomie wichtige fleischhygienische Grundsätze zu berücksichtigen. Besonders für die Direktvermarktung ist zu bedenken, dass der Jäger als Inverkehrbringer von Lebensmitteln auch dem Lebensmittelgesetz sowie der Produkthaftung unterliegt.

 
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