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Zoonosen

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In dieser Übersicht von Dr. Armin Deutz wird sowohl auf beim Schwein und Wildschwein vorkommende Zoonosen als auch auf Infektionsmöglichkeiten eingegangen. Darüber hinaus wird das Infektionsrisiko, das von Schweinefleisch ausgehen kann, diskutiert. Auch „neue“ Zoonosen kommen zur Sprache.
In diesem Überblick von Dr. Armin Deutz wird sowohl auf die Infektionsmöglichkeiten durch Rinder wie auch auf das Infektions und Intoxikationsrisiko, welches von Lebensmitteln vom Rind (Fleisch, Milch) ausgehen kann, eingegangen.
Heimische Wildtiere können sowohl für Jäger als auch für Wildbrethändler, Arbeiter in
Wildzerlegebetrieben sowie Küchen- oder Laborpersonal Infektionsquellen darstellen. Darüber hinaus sind Land- und Forstwirte, Biologen, Freizeitsportler und Wanderer exponierte Personengruppen. Als bedeutendste Zoonosen im Zusammenhang mit heimischen Wildtieren sind Tollwut (auch Fledermaustollwut), Brucellose, Tularämie, Pseudotuberkulose, Leptospirose, Chlamydiose, Alveoläre Echinokokkose, Trichinose und Botulismus zu nennen.
Im Untersuchungsgebiet (Niederösterreich, Burgenland, Steiermark) wurden im Zeitraum von 1994 bis  2005 insgesamt 271 Fälle von Tularämie bei Feldhasen erfasst und georeferenziert. Diese Tiere  repräsentieren einen nicht bekannten Anteil an befallenen Individuen aus der Grundgesamtheit aller Feldhasen. Diese wurden für die vorliegende Arbeit nicht systematisch untersucht, da hier nicht derBefallsgrad insgesamt, sondern die Gründe für das lokal häufige Auftreten der Krankheit analysiert werden sollen. Vor allem mögliche Interaktionen zu Temperatur und Niederschlag wurden mit den lokalen Klimadaten geprüft.
Bereits Vertreter der alten griechischen Heilkunde, wie Aristoteles und Hippokrates, erkannten, dass Krankheiten keine übernatürlichen, durch den Zorn der Götter bedingte Strafen seien, und es gelang ihnen, durch rationale Beobachtung erkrankter Menschen und Tiere typische Krankheitsbilder wie Tollwut oder Tetanus ohne Kenntnis der infektiösen Agentien exakt zu beschreiben und auch ätiologische Vermutungen aufzustellen. Es existierten bereits drakonische Strafen für Besitzer von wutkranken Hunden, die Menschen bissen. Dr. Armin Deutz berichtet über die allgemeinen Aspekte der Zoonosenbekämpfung
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